Fussball Managerbüro
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Inhalt:

Einleitung

Im Folgenden möchte ich nun die Geschichte des BMO darstellen, wie ich sie sehe und erlebt habe, als auch einen Blick werfen auf die verschiedenen Charaktere, die in den letzten 2 Jahren hier eine bedeutende Rolle gespielt haben; die den BMO mit jedem weiteren Tag nach vorne gebracht und geprägt haben.

Natürlich ist die Geschichte immer gefärbt von den subjektiven Erinnerungen des Erzählers, doch hoffe ich, dass sich der Leser trotzdem ein umfassendes Bild machen kann, wenn er die BMO Geschichte liest.

Der Leser mag sich fragen warum man die Geschichte des BMO bereits nach einer so kurzen Zeit dokumentieren muss. Die Antwort liegt im Medium, dessen sich der BMO bedient, um seinen Erfolg zu suchen. Das Internet hat selbst eine sehr kurze, aber ereignisreiche Geschichte hinter und eine noch aufregendere Zukunft vor sich. Grund genug alles Geschehene nochmals für die kommende Generation von Manager respektive Internet-User zu dokumentieren, denn der Zweck der Geschichte ist immer für die Zukunft zu lernen.

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Saison 1 - Die Anfänge

Der BMO wurde vor etwas mehr als 2 Jahren, in den späten Tagen des Juli im Jahr 2001 als ein HTML-Projekt von Martin Meiringer (bekannt als Kuma) begonnen.
Es sollte sich um ein Tippspiel für die 18 Mitglieder der A4City (Anstoss4City) handeln, um die Kommunikation zwischen ihnen zu verbessern. Die A4City selbst wurde damals von Christian Gruntz (bekannt als Christian17, Christian18, Christian19) ins Leben gerufen, um eine spielbegleitende Seite für das PC-Managerspiel Anstoss4 zu werden. Nachdem seine erste Seite (Thema: Anstoss 3) floppte, suchte er frühzeitig nach Unterstützung für seinen zweiten Anlauf.

Mit im Team waren Internet-Identitäten wie Christian17, Kuma, Felix Görtz (bekannt als Emil), Jonas Heinze (bekannt als Jonas_H), Herbert, Georg Ganser (bekannt als Georgius), Christoph Futterknecht (bekannt als Alex Ree), Daniel Schmitz (bekannt als GCZ), Daniele[Juventus], Corny, etc. Alle HTML-Laien, die bis dahin ein Thema verbunden hatte: Anstoss4 und die damit verbundene Forenaktivität im Ascaron-Forum.
Das Interessante an dieser Gruppe von 'Internettern' war, dass sie aus 4 Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg) zusammen kamen und alle Spass am Fussball, Internet und Spielen hatten. Nachdem man sich nun entschieden hatte, wie die Seite auszusehen hatte, sowohl im Style als auch im Inhalt, kamen die üblichen Ausflüchte, die ein effektives Arbeiten in einer Community unmöglich machen.

Entschieden noch innerhalb der ersten 2 Monate alle 18 Mitglieder über die Farben, die die A4City zu haben hatte, waren am Ende dieser 2 Monate nur noch 3 Mitglieder in der Lage diese Vorlagen umzusetzen. Verständlich, dass die Seite ein HTML-Skeleton blieb, der mit einer schicken Domain, einem tollen Logo und einer aufgemachten Hauptseite etwas hermachte, was er nicht war: vollendet. Nach einer gewissen Zeit entstand dann die Idee den BMO als Gruppeninternen Zeitvertreib zu betreiben. Die Idee entstand aus der Neigung zu PbEms, die Kuma seit der Gründung der A4City entwickelte. Er wollte auch einmal mit den deutschen Vereinen spielen, die bei den anderen PbEms schon längstens und auf Lebzeiten hin vergeben waren. 2 dieser Vertreter sind www.ligamanager.de und www.zoccer.org.

Aus diesem Wunsch heraus entstand der BMO, der allerdings nicht ein Klon werden sollte, sondern ein neues Element besitzen sollte, ein Element, dass verhindern sollte, dass die 'grossen Vereine' sofort abstiegen und in der 3. Liga 'herumkrebsen' müssten, wie es in den vorhergehenden PbEms der Fall war. Als Beispiel kann immer der FC Bayern München herhalten, der sowohl die meisten Fans, als auch die meisten Hasser besitzt. Der FC Bayern musste immer zwangsläufig absteigen, da seine Fans nicht immer 0 Tore gegen ihn setzen konnten, seine Hasser aber immer die Maximalanzahl setzten.

Kuma wollte ausserdem in HTML einsteigen und hatte somit ein erstes Projekt in das er seine Energien stecken konnte. Da er sich entschloss den Betrieb selbst zu übernehmen bzw. das zu automatisieren, was er nicht selbst machen wollte, konnte auch der stets hilfsbereite Alex Ree mithelfen.
Zuerst wurden Mannschaften zu je 11 Spielern editiert. Ein Spieler bestand aus einem Nachnamen, einer Position und einer Spielstärke. 10 Mannschaften in Deutschland und 6 in einer 'Alpenliga' wurden 'erzeugt'. Diese 16 Mannschaften waren: FC Bayern München, 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München, FC Schalke 04, SG Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, Hamburger SV, SC Freiburg, SV Werder Bremen, Hertha BSC Berlin, Austria Wien, Rapid Wien, Grasshoppers Club Zürich, FC Zürich, Sturm Graz und Grazer AK.
Ligenleiter der deutschen Liga war Kuma (Saison 1-2), Ligenleiter der Alpenliga war Alex Ree (Saison 1-3). Nachdem Christian18 das Spielprinzip nicht zusagte und Herbert keine Zeit aufbringen wollte waren mehrere Vereine frei, die es zu besetzen galt.
Zu den ersten Managern, die im Anstoss Forum geworben wurden - um diese freien Vereine zu füllen - gehörten unter anderem Tobias Schlepps (bekannt als Elsirion) bei Sturm Graz, Florian Schmitz (bekannt als Soopafly) bei Hertha BSC Berlin und Christian Hövekamp (bekannt als vorfelderraus) bei Rapid Wien.

Zusammen mit den anderen Mitgliedern der A4City wurde so die erste Saison des BMO ausgespielt. Innerhalb einer Zeit von 10 Wochen. Während dieser Zeit kamen den Beteiligten Ideen, wie: 'Lasst uns einen Pokal austragen' oder 'Lasst uns Marktwerte für die Spieler machen, damit wir sie untereinander tauschen können' oder ferner 'Lasst uns eine Zeitung herausgeben, wo wir unsere Spiele und Transfers kommentieren können'. Diese Ideen waren nicht immer gut für das Spiel aber gut für die Laune und Phantasie der Manager. Ausserdem dachte damals noch niemand, dass der BMO jemals mehr als ein Zeitvertreib für eine handvoll Menschen werden würde. Deshalb wurde auch fast alles umgesetzt. Während ein paar Manager sehr aktiv waren und ihren Vereinen zu Meisterschaft und Ruhm verhalfen (TSV 1860 München & Grasshoppers Club Zürich) und so das fiktive Schicksal der Klubs nach ihrem Willen ummodellierten bis es ihnen gefiel, waren Andere weniger aktiv und führten ihren Verein in die Talsohle der Tabelle und verpassten so die Gelegenheit sich erheblich zu verbessern. Sieger im einzigen Pokal unter Teilnahme von deutschen, schweizer und österreicher Vereinen blieb Alex Ree mit Austria Wien.

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Saison 2 - Entwicklung

Die zweite Saison des BMO sollte eine Steigerung bedeuten, denn alles, was die Beteiligten anpackten, musste sich schnell ändern, denn die 'Internetter' sind ein schnelllebendes Völkchen. Daher entschloss man sich sowohl die deutsche Liga auf Originalgrösse mit 18 Mannschaften und die Alpenliga auf 10 Mannschaften aufzustocken und ferner die Länder England und Italien mit jeweils 10 Mannschaften mit ins Programm zu nehmen. Weil das noch nicht genug war, musste die 2. Liga in Deutschland mit 10 Mannschaften und Luxemburg mit 6 Mannschaften an den Start gehen, um den rastlosen Managern die Möglichkeit zu geben sich auszutoben. Diese sogenannten Zweitteams sorgen bis zur Saison 5 für allerhand Furore.

Da nun 32 Vereine neu besetzt werden mussten, konnte man sich nicht nur auf das Ascaron Forum verlassen um Managerzuwachs zu bekommen, wobei bis spät in Saison 3 noch die Anstoss4 Fans den grösste Anteil an Managern bildeten. Also wurde stark in anderen Fussballforen geworben. Noch waren so genügend Manager zu rekrutieren.

Die neuen Ligenleiter von Italien, England, der 2. Liga und Luxemburg wurden vorfelderraus, Jonas_H, Michel Ansorg (bekannt als Kleinerchaot) und Christian Rech (bekannt als Picco). Die Meister waren TSV 1860 München, Grasshoppers Club Zürich, Manchester United, AS Rom und Dudelange. Die Pokale, die wie in Saison 1 als reiner Tippwettbewerb durchgeführt wurden entschieden Leeds United, 1. FC Köln, FC Zürich und Lazio Rom für sich. Einige Ligen schlossen sich, was den Pokal angeht anderen, grösseren an.

In dieser zweiten BMO Saison wurde auch zum ersten Mal der Hallencup durchgeführt, der als Zwischenspiel gedacht war, um alle Transfers zu ordnen und Ligen gleichzuschalten. Jeder Ligenleiter hatte eine eigene Seite, bei der es ein Formular gab, über welches man seine Tipps abgeben konnte. Ausserdem wurde hier die Tabelle der Liga dargestellt. Delphi-Tools generierten aus Textdateien HTML-Seiten, die wiederum auf den Webspace der Ligenleiter hochgeladen wurde, um dort sichtbar zu werden. Die Zufallskomponente, die Mannschaftsinformationen und die Tabellen hatten jeweils ein Tool.

Während Saison 2 kam ein paar Managern dann die Idee man könne auch das Alter relevant finden. Es wurde also bei allen Spielern (im Durchschnitt 15 pro Verein) nachgetragen. Während Kuma die Tools umkonfigurierte, hatten die Ligenleiter die Arbeit der Datenbeschaffung zu tragen. Langsam steigerte sich die Arbeit der Ligenleiter dahingehend, dass eine Auswertung einen Nachmittag, die restliche Arbeit weitere 2 Nachmittage beanspruchte. Die gelieferten Tools waren hilfreich, aber nicht ausreichend. Dennoch fanden sogar manche Ligenleiter Gefallen an der Arbeit, während andere ihren Posten verliessen, oder zur Verfügung stellten. Dennoch war der BMO zu diesem Zeitpunkt noch einigermassen überschaubar. Die Dauer dieser Saison betrug 15 Wochen.

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Saison 3 - Der Boom

Der Boom setzte dann in Saison 3 ein. Man beschränkte sich nicht nur auf Fussballforen, in denen man warb, sondern auch bei anderen PbEms wurde geworben. Mancher Spielleiter nimmt es dem BMO noch heute übel, dass man bei ihnen geworben hat. Man beschimpfte den BMO damals als den blauen Manager, da die Hauptfarbe ein sehr dominierendes blau war, was Kuma das BMO-Blau nannte. Es entspricht der RGB Farbkodierung #000088 und findet noch heute an mancher Stelle Verwendung. Eine lange Lebzeit prophezeite man dem Spiel damals nicht. Dennoch war der Andrang so gross, dass man Ligen in Spanien, Holland, Schottland und Portugal eröffnen konnte. Das Spiel war nicht mehr nur ein kleiner Zeitvertreib, sondern hatte bereits mehr als 100 Manager. Die Anmeldungen wurden von einem Manager bearbeitet, die Transfers widerum von einem anderen und auch jede Liga hatte weiterhin einen eigenen Ligenleiter. In dieser Saison wurden erstmals europäische Wettbewerbe durchgeführt. Auch diese hatten einen eigenen Leiter. Der Zeitaufwand stieg weiter, da nun auch mehr Transfers möglich waren und mehrere Ligen 18 Vereine hatten.

Wegen der grossen Spielerzahl wurde auch ein Serverbetreiber aufmerksam und stellte den Webspace, der sowohl PHP-fähig war als auch Datenbankanbindung hatte, die damals nur zu Forenzwecken genutzt wurde. Ausserdem spendierte er die Domain www.bulimao.de. Ein guter Deal, wenn der Server nicht jeden 3. Sonntag für mehrere Stunden ausgefallen wäre. Wichtig war es Kuma immer darauf zu achten, dass Werbung auf ein geringes Maß reduziert bleibt. Kaum etwas stört den Spielspaß so sehr wie ein Pop-up-Fenster, das mitten im Bildschirm auftaucht.

In England wurde wieder ManU Meister, in Deutschland endlich der FC Bayern, in Italien auch diesmal der AS Rom, auch in der Alpenliga das gleiche Bild. Auch diese Saison dauerte wieder etwas länger als sein Vorgänger.

Der 'Fall Blue Bird' war eines der weniger erfreulichen Ereignisse in Saison 3, der Grund für den ersten Spielausschluss eines Managers.

Als neue Ligenleiter engagierten sich Sven Knoche (bekannt als Knochi), Rainer Unsinn , Andr Schröter (bekannt als Kopfnicker2k), Csabi Burus (bekannt als Gaskanne) und Julian Heyn (bekannt als Jetty)

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Saison 4 - Das Chaos

In Saison 4 kam dann die Quittung für den schnellen Aufstieg. Einige Ligenleiter und als Konsequenz daraus auch der Spielleiter traten zurück. Zwei Fühungswechsel, ein Serverumzug und die Schliessung von allen in Saison 3 und 4 aufgebauten Ligen. Der Managerbestand schrumpfte auf weniger als die Hälfte zusammen, nur noch die erbittertsten Fans standen noch da um den Scherbenhaufen wieder auf zu bauen. Der wurde dann mit Italien, England, Frankreich, Deutschland Liga 1 und 2 und der schweizer Liga, die sich zum ersten Mal von den Nachbarn getrennt hatten angestrebt. Rainer Unsinn wurde neuer Spielleiter, der seinen eigenen Server mit Domain www.spielberater.de zur Verfügung stellte. Der BMO wäre damals wohl komplett von der Bildfläche verschwunden, wenn sich nicht jemand verantwortlich gefühlt hätte.

Wie kam es zu diesem Niedergang? Innerhalb von 5 Wochen mussten 4 Ligenleiter ersetzt werden, nur teilweise mit Erfolg. Die fehlende Selbstständigkeit der Ligenleiter zu diesem Zeitpunkt war ein weiterer Faktor, den man nicht unterschätzen darf. Auch sollte man bedenken, dass weder Spielleiter noch Ligenleiter auf einen derartigen Erfolg vorbereitet waren. Fehler wurden gemacht. Kleinigkeiten übersehen. Die Gesamtsituation war alles andere als zufriedenstellend. Die 'Trainingslager-Affaire' und 'Der Fall Gathony' waren dann ausschlaggebend dafür die Konsequenzen aus dem Missmanagement zu ziehen und anderen das Ruder zu übergeben.

Zwei neue Ligenleiter feierten ihren Einstand mit hervorragender Leistung: Daniel Lehmbeck (bekannt als D-Lehm) und Michael Bartz (bekannt als SuperEagle). Die Chaossaison endete mit einem spektakulären Saisonfinale in der Schweiz, bei dem der Servette Genf die Naase vorne behielt. Weniger spektakulär Englands Meister: Manchester United.

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Saison 5 - Das neue Zeitalter

Saison 5 stand unter dem Stern von PHP. Eine sehr lange Einführungszeit brachte viele Kritiker auf den Plan, die eine zweite Abwanderungswelle monierten und erneut den Untergang fürchteten. Es hat sich dennoch als richtig erwiesen den BMO umzustellen, denn mit jedem Tag wächst die Community und jeder freie Verein steht immer nur kurz vor der Übernahme eines neuen Trainers. Die Zahlen sprechen für sich: 500 Anmeldungen im Zeitraum von 5 Monaten. Dass die Saison so lange dauerte, lag an der begrenzten Zeit der Programmierer und der fehlenden Implementierung mancher Wettbewerbe. Auch war der Ligabetrieb anfangs durch kleine Fehler gehindert. Dennoch kann man nur von einem Erfolg sprechen, wenn man den Unterschied kennt. Nicht nur war es für die Ligenleiter unzumutbar geworden so viel zu arbeiten, sondern auch die Administration ist um einiges leichter geworden, weswegen viele neue Features möglich geworden sind. Obwohl die Verbesserungen überwogen, gab es immer noch einige Kritiker, die das alte System vorgezogen hätten. Dabei gilt wie für alles im Leben: Die Mehrheit siegt und Fortschritt kann nicht aufgehalten, nur verzögert werden.

Das Negative an der Situation war allerdings, dass man durch die Umstellung auch die von Spielerseite gesehen 'kriminellen' Elemente anzog, die durch Multiusing versuchten dem BMO zu schaden.'Der Fall Snoopy' z.B. ist charakteristisch für dieses Verhalten. Multiusing ging soweit, dass zu einer bestimmten Zeit mehr als 50 Vereine von Multiusern besetzt waren. Durch gewisse Filtermassnahmen konnte dies allerdings soweit unterbunden werden, dass man nun zwar nicht von Multifreiheit reden kann, aber sie keinen grossen Schaden anrichten können.

Neue Ligenleiter fand man in Frank Lex (bekannt als Lex) und Henning Ringholz (bekannt als Jenen). Meister wurde in England: natürlich Manchester United. Völlig realitätsfremd zeigten sich die Mannen von Bayer Leverkusen, die die Meisterschaft sichern konnten und dadurch ihren realen Vorbildern zeigten, dass es anscheinend doch nicht am Namen liegt.

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Abschließende Worte

Der BMO geht in diesen Tagen in seine 6. Saison. Mit dieser Saison hoffen alle Manager, als auch der BMO-Rat, dass alle schlechten Zeiten hinter und nur gute Zeiten vor uns liegen. Da man allerdings davon ausgehen kann, dass es immer wieder Probleme kleinerer Art geben wird, kann man auch davon ausgehen, dass diese Geschichte weitergeschrieben werden kann. Solange die Manager bereit sind zu tippen wird es den BMO geben und da sich das Internet wachsender Begeisterung erfreut kann man auch davon ausgehen, dass die abgehenden Manager durch neue Manager kompensiert werden können. Da sich über die Zeit genügend kompetente Kräfte versammelt haben, kann man davon ausgehen, dass der BMO auch eine 7. und 8. Saison sehen wird. Ich hoffe, dass der BMO-Rat die Weitsicht besitzt sich nicht ablenken zu lassen von den unwichtigen Dingen und an ihrer Linie weiter festhält, damit man weiterhin von Größerem träumen darf.

Martin Meiringer
- 20.08.2003 -

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Saison 6 - Die Featureflut

Saison 6 hielt einige Neuerungen für die Manager bereit. Trainer waren verfügbar, Amateurteams konnten gekauft werden. Versteigerungen wurden eingeführt, Trainingslager und Spielsystem wurden umgestellt. Bedingt durch die Freizeit von Kuma konnten diese Neuerungen schnell eingefügt werden. Aber auch 2 sehr gewagte Aktionen wurden in Saison 6 eingeführt und im Nachhinein vom BMO Rat für schlecht befunden. Die Finanzspritze für 1. Ligisten in Höhe von 25 Mio € und für 2. Ligisten in Höhe von 10 Mio. € sollte den Managern ermöglichen die Neuerungen, wie Trainer oder Amateure in Anspruch zu nehmen. Die Manager dachten jedoch es sei eine Ausgleichszahlung für die kollektive Abwertung aller Spieler. Die kollektive Abwertung ist die zweite unliebsame Aktion, die der BMO Rat ablehnt. Dennoch sollte sie den Managern helfen mit den neuen Transfersummen und Gehältern klarzukommen, was jedoch gründlich missverstanden wurde. Bis heute scheint dem Durchschnittsmanager nicht klar zu sein, dass selbst für einen Verein wie Lens nur ein Vorteil entstehen konnte, durch die Abwertungen. (Anm.: Wer mehr Geld hat, kann sich auch nur das Beste leisten, und dessen Mannschaft wird dann auch schneller stärker.) Die Anhebung der Gehälter wäre in jenem Masse ohne Abwertungen allerdings noch gravierender ausgefallen.

Die Konsequenz des vielen Geldes und der neuen Features war, dass die Features ausgenutzt und überstrapaziert wurden, die meisten Manager also nicht mehr kalkulierten und sich beschwerten, es sei zu wenig Geld vorhanden. Sarkasmus pur. Die Massnahmen schlugen in Ihrer Gesamtheit also fehl, allerdings führte die Featurevielfalt zu einem Imagegewinn.

In Saison 6 gab es eine Überraschung in England. Manchester wurde Meister. Aber diesmal Manchester City. In den neuen Ligen Spanien und Benelux wurden FC Sevilla und der PSV Eindhoven Meister. Ein Noobie namens Pimsen deklassierte die Konkurrenz Real (Kuma), Deportivo (Kopfnicker2k), Barcelona (Jenen) und Bilbao (D-lehm). Manager des Jahres wurde allerdings Jetty, der mit seiner Roma alle 4 Titel holen konnte. (Meisterschaft, Pokal, Championsleague, Amateurmeisterschaft). Weltmeister wurden Kumas Brasilianer, bei der ersten ausgespielten BMO WM.

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Saison 7 - Die Ruhe nach dem Sturm

Saison 7 hatte wenige Neuerungen. Viel mehr standen die Dinge hinter dem Spiel im Vordergrund für das Programmiererteam (Jetty, D_lex, lex). Wer sich fragt, warum der in der vorherigen Saison so aktive Kuma nicht mehr Teil der Mannschaft war bekommt hier seine Antwort: Auszeit aufgrund von Differenzen mit dem Rat und notwendige Auszeit um andere Führungskräfte vortreten zu lassen. Mehr denn je wurde das erfolgreich realisiert.
Ligenleiterfunktionalitäten wurden implementiert, die internationalen Wettbewerbe und die Pokale wurden automatisiert. Multiuser wurden härter verfolgt und gebannt.

Die EM wurde zum ersten Mal ausgespielt, im Gegensatz zur Realität mit 32 statt 16 Mannschaften.

Die Neuerungen von Saison 6 wurden überarbeitet und neue geplant.

Während der 7. Saison verstarb unser guter Freund, Bruder und Manager GCZ. Mehr Informationen: hier. In seinen Ehren soll jede Saison beim BMO ein BMO WM-Edition Wettbewerb ausgetragen werden, der nach ihm benannt ist. Deswegen und ausschliesslich deswegen programmiert Kuma ab diesem Zeitpunkt wieder für den BMO. Um den BMO wachsen zu lassen und damit GCZs Arbeit für den BMO zu würdigen.

Nach entsprechender Würdigung GCZs wurde auch in Saison 7 der Wettbewerb zu ende geführt. Manchester United konnte wieder einmal die Meisterschaft für sich beanspruchen. Doch wie lange wird die Sonderstellung von ManU in England noch halten? In Spanien konnte Admin D-lehm zum ersten Mal eine Meisterschaft feiern. Bayern wird zur dominierenden Macht in Deutschland, nachdem Jetty / Gamecruiser den Deutschen Rekordmeister übernommen hat und machte ihn damit auch beim BMO zum deutschen Rekordmeister. In Frankreich konnte Optimax Bordeaux zu altem Glanz verhelfen. Bordeaux, Lens und Lyon scheinen in Zukunft in Frankreich die Meisterschaft spannend zu machen.
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Saison 8 - neue Ligen, neue Herausforderungen, alte Probleme

Saison 8 zeigte einmal mehr, wie schnell doch das Internet-Leben abläft. Zu sehr hatte man sich auf D-lehms Anwesenheit verlassen. Kurz vor dem 1. TAT beendete er seine Managerkarriere.
Auch Rainer Unsinn legte für kurze Zeit sein Amt nieder, Zeichen der schlechten Kommunikation im Rat. Diese lag auch in D-lehms Abgang begründet. Nur noch 4 Admins waren vorhanden. (Jetty, D_lex, lex, Kuma). Zu diesen 4 gesellte sich Horst-Holger Boltz (Victorolosaurus). Man versprach sich mehr Innovation durch diesen jungen programmiererfahrenen Manager. 2 neue Länder gab es in Saison 8 zu 'besiedeln'. Schottland und Portugal. Für die Urgesteine beim BMO sind diese beiden Ligen zwar nicht wirklich neu, aber diesmal kamen sie um zu bleiben. Neue Ligen wurden geplant und wieder auf die lange Bank geschoben. U.a. auch eine Konglomeratsliga der Osteuropäischen Länder. Mit 10 Ligen hat der BMO aber seine Höchstmarke erreicht und wird erstmal versuchen diese zu halten. Mutliuser sollen verfolgt und entfernt werden und ein noch größerer Super-User Stamm aufgebaut, da der BMO sich immer mehr zur Freizeit-Dauerbeschäftigung entwickelt. Vieles wurde geplant. Wenig wurde umgesetzt. Die Verbesserung der WM Edition konnte forciert werden und auch ein paar Features für die neue Saison waren bereits fertig.

Martin Meiringer
- 26.08.2004 -

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Saison 9 - ein langer Saisonübergang und ein Serverwechsel

Zu Beginn der 9. Saison stellte sich heraus, dass der Saisonübergang von Saison 8 auf Saison 9 etwas zu lange gedauert hatte und so ein relativ hoher Anteil an Managern das Spiel verließ. Aus diesem Grund wurde ein Teil der zweiten Ligen (Türkei, Portugal und Schottland) vorübergehend geschlossen um somit die Managerdichte in den anderen Ligen zu erhöhen. Desweiteren wurde eine kleine Werbeoffensive gestartet um die Ligen spätestens zur nächsten Saison wieder zu besetzen.

D-lehm kam als Manager ganz und als DB-Admin für eine Saison zurück um das BMO-Team kräftig zu unterstützen. Zusätzlich wurden mit Sascha Heusel (bekannt als Sanscho) und Michael Rothmann (Rothi) zwei neue DB-Admins eingestellt um eine Entlastung der Admins/Programmierer zu erreichen. Damit bestand der Adminbereich der Manager nun aus 6 Personen (D_lex, Kuma, Lex, Rothi, Sanscho, Victorolosaurus)

Zum ersten Mal wurden die Zeitungsartikel des TATs und der Saison gewählt. Weiterhin wurde die Organisation der Ligenverwaltung, der Multisuche und des Zeitungsbereiches überarbeitet und somit effektiver gemacht.

Im Laufe der Saison kam es zum Fall Gamecruiser/Pimsen.

Ein Serverwechsel wurde vollzogen, da die Zusammenarbeit mit Rainer Unsinn (der den Server seiner Firma bisher freundlicherweise zur Verfügung stellte) nicht mehr so fortgeführt werden konnte wie bisher. Der neue Server wird durch Ratsmitglieder- und Managerspenden finanziert (weitere Spenden sind immer willkommen >> Kuma), da der BMO werbefrei bleiben soll.

Zum Ende der Saison wurden zwei weitere Ligen geplant, die Osteuropa- und die Skandinavische-Liga. Mit der WM und einigen berbrückungsturnieren wurde verhindert, dass es während dem nun von D_Lex um einiges schneller durchgefürte Saisonübergang wieder zu einem hohen Managerschwund kam.

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Saison 10 - Die Jubiläumssaison und ein paar Neuerungen

In der Jubiläumssaison des BMO gab es ein paar Neuerungen:
Die beiden neuen Ligen (Skandinavien und Osteuropa) wurden erfolgreich eingeführt.
Das Transfersystem wurde komplett überarbeitet (Kuma) und es gab eine Menge neuer Statistiken (Lex) zu bewundern.
Mit den G5 und den Richtern wurden zwei neue Gremien vom Rat ernannt um in Zukunft Entscheidungen schneller treffen zu können.

Das BMO-Forum wurde wegen zu hoher Trafficlast auf einen externen Server ausgelagert, den Manager Jasu zur Verfügung stellt.

Frank Lex
- 10.06.2005 -

 

'Der Fall Blue Bird'

Ein unschönes vorläufiges Ende fand die Karriere von Patrick Buchsbaum (bekannt als Blue Bird) beim BMO in Saison 3. Nachdem er sich alle Ehren gemacht hatte die schottische Liga zu leiten und die Transfers zu sortieren fand er immer noch Zeit sein eigenes Spiel aufzuziehen. Zumindest dachte er, dass er das unter einen Hut bringen kann. Als dem damaligen Spielleiter die URL mitgeteilt wurde, war sichtbar das BMO Konzept zu erkennen, das ohne grosse Änderungen übernommen wurde. Nicht die Tatsache, dass ein Manager ein eigenes Spiel leiten wollte war der Anlass für den anschließenden Rauswurf, sondern die fehlende Einsicht, die Blue Bird an den Tag legte, als er darauf angesprochen wurde. Auch die Einfallslosigkeit musste bestraft werden, denn wenn man etwas selbst machen will, dann sollte man doch aus den Fehlern der anderen lernen und sie nicht ohne zu hinterfragen übernehmen. So endete das Kapitel der ersten unrühmlichen Persönlichkeit beim BMO.

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Saison 11

Welt - Manager der Saison: Monty (Europacupsieg und Meisterschaft mit dem AJ Ajaccio)

Juventus Turin holt zum 4 mal in Folge die italiensische Meisterschaft. (Bisher schafften es insgesamt nur zwei weitere BMO Vereine dieses Kunststück zu vollbringen und zwar der PSV Eindhoven in Benelux und Manchester United in England.)

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Saison 12

Welt - Manager der Saison: inkoeln (Meisterschaft + Pokal mit dem 1. FC Köln und Asienmeisterschaft mit Australien)

inkoeln (1. FC Köln) schaffte es seine Profis und Amateure ins deutsche Pokalfinale zu führen, welches die Profis dann 2 : 1 für sich entschieden.

Mit Beginn der 12ten BMO-Saison wurden Jugendabteilungen für die Vereine eingeführt und der Spielbetrieb aufgenommen.

Griechenland und Irland finden Einzug in den BMO.

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Saison 13

Welt - Manager der Saison: Alex (Europaligasieg mit Feynoord Rotterdam (Der Erste in der Geschichte von Benelux) außerdem holte er noch die Vizemeisterschaft und den Pokalsieg)

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Saison 14

Welt - Manager der Saison:
Dem eigentlichen Sieger Ken Adams vom FC Peterhead wurden in Saison 17 langjährige Betrügereien nachgewiesen. Somit wurde ihm dieser Titel Rückwirkend aberkannt. Der Titel wurde nachträglich nicht mehr neu vergeben.

In Saison 14 gaben die Administratoren Deomar und Kuma grünes Licht für den BMO2k6.
Aufgrund der Umstellarbeiten ging der BMO gut eine Woche vom Netz und erstrahlte nach dieser Woche in einem komplett neuen Glanz. Die größte Neuerung im BMO2k6 war die Erweiterung der WM-Edition um den U21-Nationalmannschaftsbereich.
Durch dieses Feature und der entsprechend höheren Anzahl an Nationalmannschaften bestand jetzt die Möglichkeit, das beinahe jeder Manager ein Nationalteam betreuen konnte.

Eine weitere Neuerung war die Wochenübersicht.
Außerdem wurde zum Ende der Saison noch mit der Funktion Spielern ein Pass-Foto zu geben eine weitere tolle Neuerung eingeführt.

Mitte der Saison 14 glich die Funktionärsebene des BMO einem Hühnerhaufen. Gründe hierfür waren diverse Streitigkeiten und Ungereimtheiten unter den BMO Offiziellen. Als Ergebnis aus diesen Vorfällen zog sich Kuma früher als geplant aus dem Kreis der Offiziellen zurück. Als Konsequenz dieser ganzen Vorfälle entzog Hiro vorläufig allen Ligenleitern und sonstigen Funktionären Ihre Funktionärsrechte. In den folgenden Tagen strukturierte eine Gruppe aus sechs Leuten die gesamte BMO Führung neu. Nach einwöchiger Arbeit stand das Konzept und es wurde nun nach und nach umgesetzt. Seither gibt es ein Entscheidungsgremium, welches allein über die Einführung von bestimmten änderungen oder Neuerungen entscheidet.

Verabschiedet haben sich nach dieser turbulenten Zeit die jahrelangen Programmierer D_Lex und Lex.

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Saison 15

Welt - Manager der Saison: Wurde Kosiek, Manager von Ajax Amsterdam.
Im gelang es in der 15ten BMO Saison gleich drei Titel nach Amsterdam zu holen. (Meisterschaft, Pokalsieg und Europacupsieg)

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Saison 16

Welt - Manager der Saison: Dem eigentlichen Sieger Berry Straw von den Glasgow Rangers wurden in Saison 17 langjährige Betrügereien nachgewiesen. Somit wurde ihm dieser Titel Rückwirkend aberkannt. Der Titel wurde nachträglich nicht mehr neu vergeben.

In Saison 16 wurde der Transferübersicht ein komplett neues Gesicht gegeben. Die in den Versteigerungen erworbenen Spieler wurden nun mit in die Transferübersicht aufgenommen. Außerdem wurden bei Stärke und Form die zum Erwerbszeitpunkt gültigen Werte angezeigt.

Nach zahlreichen Beschwerden entschied sich das BMO - Gremium zum Ende der Saison 16 die Funktion Abwerbungsmöglichkeit von Jugendspielern ohne Vorvertrag zum Ende der Saison aus dem Spiel zu entfernen.

Emile van Ruysseveldt vom FC Vitria Setbal wurde der erste Spieler des BMO, welcher die Stärke 11 erreichte.

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Saison 17

Welt - Manager der Saison: wurde Monolithus.
Ihm gelang es die Meisterschaft, den Pokal und die Europaliga zu gewinnen und nach Mailand zu holen.

Lobende Erwähnung sollte in dieser Saison die MSK (Multisuche Kommission) finden.
Diese legte durch akribische Kleinstarbeit etlichen falsch spielenden Managern das Handwerk und entlarvte somit einen der größten BMO Skandale der Geschichte. Besonders betroffen waren hier die Länder Italien und Schottland.

Versteigerungen wurden nun direkt in die bersicht der zuletzt getätigten Transfers aufgenommen. Die Manager der beteiligten Vereine bekamen nun außerdem noch eine Mitteilung via IGM. Des weiteren wurden die möglichen Versteigerungen von 20 auf 40 erhöht.

Als weiteres Feature wurde die Suche nach Vereinstrainern durch Namenseingabe eingeführt.

Für die Saisons 17 bis 19 wurden folgende drei Manager ins Richtergremium gewählt:

Devil1974
Joernie
Lowrider

Die Richter Devil1974 und Joernie wurden von den Admins benannt. Hier handelt es sich um erfahrene und langjährige Manager des BMO, welche die Gruppe der "normalen" Manager repräsentieren sollen. Lowrider wurde aus dem Kreise der Ligenleiter durch die BMO - Funktionäre (Admins & Ligenleiter) gewählt. Das Richtergremium entscheidet autonom nach bestem Wissen und Gewissen. Die gefällten Urteile werden von den BMO - Funktionären uneingeschränkt unterstützt.

Ende August 2007 wurde dem BMO - Rechteinhaber und Administrator Alex1980 sowie dem Richter Devil1974 Manipulationen nachgewiesen. Beide räumten ein, bewusst, vorsätzlich und in mehreren Fällen die individuelle Maximalstärke ihrer eigenen Spieler verändert zu haben. Sie wurden daraufhin für zwei Saisons vom Spielbetrieb des BMO ausgeschlossen und sie wurden aus allen Posten, welche Sie beim BMO inne hatten entlassen.

Im Zuge dessen trat Joernie als Richter zurück. Somit mussten zwei neue Richter benannt werden. Die Wahl fiel auf Ado und Chaos.

Doch leider kam der BMO nicht zur Ruhe. Bereits im September 2007 wurde der nächste Skandal aufgedeckt. 15 Managern aus verschiedenen Ländern, darunter "erfolgreiche" Manager wie Phillippo, Scot Parker und Ken Adams, konnte Cheating, Spielabsprachen und Multiusing nachgewiesen werden. In Folge dessen wurden alle Manager entlassen, ggf. erreichte Titel und Ehrungen wurden Ihnen aberkannt und alle erhielten Strafen. Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte handelte es sich bei den 15 Managern lediglich um 2 reale Personen. Da es zu Wettbewerbsverzerrungen kam, wurde jedem betroffenen Verein eine gestaffelte Anzahl von Punkten abgezogen.

Wer gemeint hatte, damit sei der Sumpf nun endgültig trocken gelegt, sah sich schon im Oktober 2007 getäuscht. Vier Manager in Irland und Italien, darunter auch Chaos (einer der drei Richter), erwiesen sich als Multiuser. Alle betroffenen Manager wurden entlassen. Chaos erhielt neben einer Sperre als Manager für 2 Saisons eine lebenslange Sperre als Funktionär. Die betroffenen Vereine Kilkenny City, Bray Wanderers und Limavady United erhielten Punktabzüge von 27, 12 und 15 Punkten.

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zusammengetragen von Beckham und GiggyZeroCool
- 05.02.2008 -

Was sonst noch geschah

'Die Trainingslageraffaire'

Zu Saisonbeginn der Saison 4 wurden die Delphi-Tools, mit denen man die Tabelle, die Mannschaftsinfos und die Transfers machte neu gestaltet. Die Auswertung sollte vom Tool selbst übernommen werden, nicht nur die Sortierung der Vereine in der Tabelle. Auch wurden neue Daten geführt und somit konnte das Tool nicht downwardkompatibel konzipiert werden. Als es dann soweit war es an die Ligenleiter zu verteilen, stellte sich heraus, dass einige Vereine bereits mithilfe des alten Tools ins Trainingslager gefahren waren, wo sie 50% weniger zu zahlen hatten, als alle Mannschaften, die nun mit dem neuen Tool fahren würden. Da sich einige Manager verständlicherweise ungerecht behandelt fühlten stellte der Spielleiter Kuma auf Stur, da er allein wusste, wie viel Arbeit in diesen Tools steckte. Mehrere Manager, unter anderem auch Philipp Retzbach (bekannt als Gotterrich) kündigten ihren Rücktritt an. Bebeto war es damals zu verdanken, dass die Situation nicht noch weiter eskalierte, da er den Kompromiss vorschlug bis zur Winterpause mit der Einführung der neuen Tools zu warten und es dann allerdings vorher früzeitig anzukündigen.

Während es zu hitzigen Diskussionen zwischen den Managern und dem Spielleiter kam, stellte sich ein Manager besonders in den Vordergrund mit seiner recht aggressiven Art. Da Sascha Heusel (bekannt als Sanscho) zur neuen Generation von Managern gehöhrte, die nicht seit Beginn dabei waren und daher Kuma als einen immer aggressiver werdenden und ewig übelgelaunten Spielleiter kennenlernten (zumindest wiesen die Posts im Forum darauf hin), statt ihn als das zu erkennen, was er war: gestresst. Er musste also die Konfrontation suchen, da er falsch oder nur teilweise informiert war und so den Spielleiter als arrogant, uneinsichtig und besserwisserisch erfahren hatte, dem er Einhalt gebieten wollte. Dass bis zu diesem Zeitpunkt die Vereine immer bei jedem Zweifel Recht bekommen hatten und ihnen eher zu viel Gutes als Schlechtes widerfahren war, konnte der damalige Neu-Manager nicht wissen, was auch der Grund war, warum er sein Verhalten später in einem anderen Licht sah. Dennoch zeigte dieser Zwischenfall allen Beteiligten, dass Fragen zum BMO politisch geworden waren.

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'Der Fall Gathony'

A.N. (Person will nicht genannt werden) (bekannt als Orthadeon) und S.N. (Person will nicht genannt werden) (bekannt als gathony, cowkiller, gladiator) sind Brüder. Gathony, der jüngere erfuhr über den Älteren - der sich sehr engagierte - vom BMO und wollte trotz seiner 13 Jahre mitspielen. Sicherlich ist das Alter keine Restriktion mitzuspielen, dennoch war Gathony ein sehr eigenes Exemplar eines 'Managers'. So meldete er sich bei einem Ligenleiter und beantragte Transfers von Vereinen, die ihm nicht einmal zugewiesen waren und beschimpfte während dessen seinen Ligenleiter, der vorher mehrere Stunden damit verbracht hatte ihm das Spiel näherzubringen. Nachdem beim BMO die Nettiquette eine große Rolle spielt, da es sich um ein Spiel handelt, das die Kommunikation zu fördern versucht. Daher muss darauf geachtet werden, dass sich alle Beteiligten an einen bestimmten Standard halten, damit sich niemand zurückgesetzt fühlt. Nachdem der BMO-Rat gathony durch bestimmte Sanktionen davon abhalten wollte weiterhin den 'kleinen Terroristen' in der Gemeinschaft zu spielen forderte der Bruder, der gerade 2 Tage zuvor einen Ligenleiterposten in Frankreich übernommen hatte, dass man entweder diese Sanktionen aufhebe, da der Bruder erst 13 sei und somit gewisse Freiheiten besitze, oder er würde sein Amt niederlegen. Der Spielleiter, der im übrigen nicht zuständig für die Sanktionen war ließ sich nicht erpressen und somit endete Orthadeons Arbeit für den BMO, was den jüngeren Bruder jedoch nicht davon abhielt noch mehrmals wiederzukehren, um mit Orthadeon Transfers zu seinen Gunsten abzuschliessen oder zu versuchen Vereine in den Ruin zu treiben. Hatte er es einmal erfolglos versucht meldete er sich offiziell ab um dann später wiederzukehren und wieder für Unruhe zu sorgen. Wenn sich ein Manager einmal das Ziel gesetzt hat beim BMO mitzumachen wird man ihn nicht mehr los. Das ist meist positiv, wie man bei Gotterrich oder Sanscho sieht, aber auch selten negativ wie bei gathony.

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'Der Fall Snoopy'

D. M. (Person will nicht genannt werden) (bekannt als Snoopy, Katze, SpeedyGonzales, BadX, BruttoKay) ist wohl das verkommenste Objekt, das den BMO bisher plagte. Nicht nur sind seine Cheatversuche legendär, sondern seine Ignoranz grenzt an ein unvorstellbares Maß, dass sich darin äußert, dass er mindestens 3 Chancen der Spielleitung - Rainer Unsinn, Elsirion, Kuma - auf Bewährung in den Wind schlug um doch wieder in sein altes Verhalten zurück zu fallen. Multiusing, Cheating, Beleidigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses in einem öffentlichen Forum und Vertrauensbruch in mehreren Fällen brachten alle Manager des BMO gegen ihn auf. Da er sich zwar bisher immer wieder verriet, konnte er immer gefunden werden, doch weiß man bis dahin nie, ob er vielleicht doch noch unter uns weilt.

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'Der Fall Gamecruiser/Pimsen'

Gamecruiser und Pimsen, zwei engagierte Admins wurden nach Differenzen mit den restlichen Ratsmitgliedern ausgeschlossen. Es kam dabei zu unschönen Auseinandersetzungen und Passwortmissbrauch. Ein weiteres dunkles Kapitel in der Geschichte des BMO. Streitereien zwischen Admins haben schon manches Spiel zugrunde gerichtet. Zum Glück war das in diesem Fall nicht so.

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